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Aktuell

PANik 1: Performance als Konzert – Die KünstlerInnen

Die Künstler und Künstlerinnen für unsere Auftaktveranstaltung “Performance als Konzert” am 3. März um 20:00 im WUK, Projektraum stehen fest!

Wir freuen uns auf:

Jan Machacek (Wien)

Eisenächer/ Harder CLAIMS (Berlin)

Martin & The evil eyes of Nur (Wien, Hamburg)

Barbara Naegelin (Basel)

Weitere Informationen zu den KünstlerInnen:

Jan Machacek (A)

geb. 1975 in Wien, studierte Bildhauerei und Bühnenbild in Wien und Karlsruhe. Seit 2002 arbeitet er an der Schnittstelle von Medienkunst und Performance.

Seine Live Video Performances waren im In- und Ausland zu sehen, u.a. im Tanzquartier und brut (Wien), Mousonturm (Frankfurt), Tanzhaus nrw (Düsseldorf), La Ferme du Buisson (Paris) und Chelsea Theatre (London).

Die Kurzfilme waren zu Gast auf internationalen Festivals wie der Viennale (Wien), Sonic Acts Festival (Amsterdam) und Avanto (Helsinki).

Zuletzt hat er auf Einladung von Diagonale Graz und KÖR Steiermark ein Video-Projekt im öffentlichen Raum realisiert.

Preise:

2009  Video > 10 min, Flexfestival, Gainesville

2007  Preis für Innovatives Kino, Diagonale, Graz

2006  International Prize for Performance, Trento

Barbara Naegelin (CH)

geb.1967 in Venezuela, lebt und arbeitet in Basel.

Videokunst, Performances, Musik und Aktionen in Gruppen

1993 Abschluss der Weiterbildungsklasse für Freie Kunst der Schule für Gestaltung Luzern mit Kantonalem Diplom. 2002 Bachelor im Studiengang Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel.

Seit 1995 hat Barbara Naegelin an zahlreichen Ausstellungen und Ausstellungsprojekten, Aktionen, Screenings und Kunst am Bau-Projekten in der Schweiz und im Ausland teilgenommen und seit 1999 zahlreiche Soloperformances erarbeitet.

2001 Gründung von “Butch&Baumann” (Musik-Performance-Gruppe) zusammen mit Iris Beatrice Baumann & Tina zʻRotz

Von 2002 bis 2008 Mitglied der Musik-Performance-Gruppe “Les Reines Prochaines” mit zahlreichen internationalen Auftritten.

Auszeichnungen/Stipendien:

2002 TPC CreaTVty Award für “Balanced Indifference” / 2003 Werkbeitrag Kanton Luzern für “The Trivial Pursuit of Happiness”, sowie ein Atelierstipendium der iaab, Basel, für 1/2 Jahr in Montréal, Kanada / 2004 Projektbeitrag Kunstkredit Basel-Stadt für Performance “My Brain Is My Garden” / 2007 Werkbeitrag Kunstkredit Basel-Stadt / 2009 Förderbeitrag Kunstkredit Basel-Stadt für Performance “Besame mucho!”

Zurzeit (16.01. bis 20.02. 2011) ist eine Ausstellung von Barbara Naegelin mit dem Titel “ICH IST EINE BAND” im Ausstellungsraum Klingental, Basel, zu sehen.

Martin & The evil eyes of Nur (A / D)

Martin & The evil eyes of Nur wurden 2009 von Pussy Hass, Kaiser Kurzweil und Herr Leitung in Istanbul gegründet. Ihre Songs sind eine eigenwillige Mischung aus dem New Wave der 80er Jahre, Dancefloor der 90er und dunklem Chanson. Mit den klassischen Synthesizern der 80ern, fetten Beats und einem altmodischen Harmonium bestreiten sie ihre Shows. Emanzipation, Gender als Performanz, queere Sexualität in einem post-binären System sind die Eckpfeiler ihres Denksystems. Das Konzept “Superstar“ im Popkontext wird als Folie benutzt um Inhalte zu transportieren. Mit ihren Songs und großen Gesten stilisieren Herr Leitung und Pussy Hass sich zur Projektionsfläche, heben sich auf eine Ebene mit anderen Stars und schreiben sich so in den Popkultur-Code ein, den das Trio als “open-source-code“ mit fast uneingeschränktem Einfluss auf gesellschaftliche Phänomene und Strömungen begreift. Ihr Konzept wird definiert durch den Begriff der “Ästhetischen Dauerschleife”. Sie sind ein Zerrspiegel für Popmusik, Mode und sich wiederholenden Retro-Wellen.

Performances / Auswahl:
“Grand Hotel de Londres”, Istanbul, Turkey / “Exarchia Park”, Athens, Greece / “Tarlabasi Biennale”, Istanbul, Turkey / “Museum Fridericianum”, Kassel, Germany / “Stifterhaus”, “Bühnenfleisch”, Linz, Austria / “Burgtheater-Vestibül”, Vienna, Austria /“Akademie der Bildenden Künste”, Vienna, Austria / “Garage X”, Fiber-Magazin launch, / Vienna, Austria / “Museumsquartier – Electric Avenue”, Vienna, Austria / “Rhiz”, Popkulturgemüsebeet, Vienna, Austria / “Karateschule”,Exhibition opening, Cologne, Germany / “Frühlingserwachen”, Linz, Austria / “G.A.S – station” Das Ding, Berlin, Germany

Eisenächer/Harder CLAIMS (D)


Das Berliner Performance-Duo Janine Eisenächer und Joy Harder entwickelt Performances aus der Recherche ethnologischer Phänomene und kultureller Konzepte von Aneignung und Transformation wie z.B. dem haitianischen Vodou, den südpazifischen Cargo Kulten und dem brasilianischen Konzept der Antropofagia (Kannibalismus). Ihre Performance-Serien Waiting For Cargo und Waiting For speisen sich aus einem identischen Pool von Performanceobjekten, Textmaterialien, künstlerischen Aktionen und Songs, die das Duo als geheimes Wissen seit 2006 ständig bearbeitet und weiterentwickelt. In Waiting For konzentrieren sich Eisenächer/Harder CLAIMS auf Strategien künstlerischer Zusammenarbeit und auf Warten als nicht-totalitäre Utopie. Waiting For Cargo untersucht im Format des Performance-Hörspiels das Verhältnis von körpergenerierten Sounds und soundgenerierten Körpern.
Ihre Duo-Arbeiten (Performances, Installationen, Interventionen im öffentlichen Raum) waren im Rahmen diverser Theater- und Performancekunstfestivals, u.a. in Basel/CH (Kaskaden-kondensator), Berlin/D (u.a. Sophiensaele, DOCK 11, Theaterdiscounter, Haus der Berliner Festspiele), Helsinki/FIN, Kopenhagen/DK (TeaterHUSET) und Malmö/SWE zu sehen.

Joy Harder (geb. 1981, Hamburg) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Publizistik und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin und Theatre Design an der University of Glasgow. Seit 2006 arbeitet Joy Harder als freischaffende Künstlerin und Performerin an thematisch-konzeptuellen Serien und in interdisziplinären Forschungsprojekten. Zu Harders künstlerischen Strategien gehören die Reduktion, die Liebe zum Objekt, das Prinzip der Unfertigkeit und der weichen Interaktion. Derzeit gilt ihr Interesse dem TIER, dem TOD und Vorgängen der (Re-)Animation.

Janine Eisenächer (geb. 1983, Stassfurt) studiert Theaterwissenschaft und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Sie arbeitet als Performancekünstlerin an konzeptuell-seriellen Performances, Installationen und Interventionen in verschiedenen selbst-initiierten Formationen. Eisenächer arbeitet mit Körper, Objekten, Text, Sound und Video. In ihrer Soloarbeit konzentriert sie sich auf Fragen von Identität, Kolonialismus, auf Formen imaginären Reisens und ökonomische Strukturen im Prozess der künstlerischen Arbeit. Sie ist Kuratorin des Performer Stammtisch in Berlin und Tutorin im Berliner Kunstverein Flutgraben e.V.

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